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Anlass

24.06.2026

Schulung ‹Holzbau berühren› - Sommerlicher Wärmeschutz in Holzbauten

Haus des Holzes, Centralstrasse 34, 6210 Sursee, 13.30 bis 16.30

Details

Der sommerliche Wärmeschutz in Gebäuden wird zunehmend anspruchsvoller. Aufgrund der weltweiten Klimaerwärmung werden die Aussentemperaturen in den kommenden Jahrzehnten weiter ansteigen. Das bedeutet, dass sich Bauten, die heute errichtet werden, wegen ihrer langen Lebensdauer auch unter künftigen klimatischen Bedingungen bewähren müssen. Ziel ist ein ausreichender Hitzeschutz, um ein behagliches Innenraumklima über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes zu gewährleisten.

Bei der Planung des sommerlichen Wärmeschutzes müssen verschiedene Einflussparameter gesamtheitlich betrachtet werden. Dabei gilt es, wirksame Lösungen für unterschiedliche Nutzungen zu definieren. Mit geeigneten Konzepten für die Lüftung und Nachtauskühlung, mit baulichen Massnahmen oder nach Bedarf mit zusätzlichen technischen Massnahmen ist der thermische Komfort im Sommer sicherzustellen.

Dieser Kurs zeigt anhand der neuen Empfehlung Lignatec 39/2025 auf, welche Einflussparameter im Holzbau zu beachten sind und welche Konzepte sich für die Einhaltung vom thermischen Komfort eignen.

Weitere Informationen zum Kurs und die Anmeldung finden Sie hier.

Das Bundesamt für Umwelt BAFU unterstützt die Schulungen der Reihe ‹Holzbau berühren›.

24.09.2026

Schulung ‹Holzbau berühren› - Das grösste Hanfhaus Europas

Openly Valley I, Büchelstrasse 5, 9443 Widnau SG, 13.00 bis 17.00

Details

Openly Valley I ist ein innovativer Holzbau, der die Grenzen des nachhaltigen Bauens erweitert: Das Mehrfamilienhaus in Widnau vereint zukunftsweisende Technologien mit traditionellen Baustoffen. Der Gebäudekern im Untergeschoss sowie das Treppenhaus wurden aus selbst entwickeltem Pflanzenkohle-Beton errichtet. Besonders bemerkenswert ist der Einsatz von 400 Kubikmeter Hanfbeton und 2600 Quadratmeter Hanfziegeln. Die innovative Materialwahl führt zu einer CO₂-Einsparung von etwa 900 Tonnen gegenüber konventioneller Massivbauweise.

Die Gebäudephysik wird durch 400 Tonnen Lehmschüttung in den Decken sowie 48 Tonnen Lehmbauplatten in den Wohnungstrennwänden optimiert. Diese Speichermasse unterstützt die Passivität des Holzbaus. Die gute Qualität wurde durch die Minergie-P-Zertifizierung und Förderung bestätigt. Durch die im Haus gespeicherte passive Energie gelang es, den Heiz- und Kühlenergiebedarf massiv zu senken, sodass der Ertrag der Photovoltaikanlage Anlage das Gebäude zum Plusenergie-Mehrfamilienhaus macht.

Openly Valley II ist das zweite Gebäude der Openly-Reihe und schärft den Anspruch an kreislauffähige, CO₂-negative Bauweisen weiter. Drei zentrale Innovationen prägen den aktuellen Baufortschritt:

  • Die Hanfkalk-Wände werden in einem Stück vorfabriziert – inkl. den Elektroinstallationen. Gegenüber dem Openly I wird auf eine Vormauerung verzichtet.
  • Erstmals kommt eine Holz-Lehm-Verbunddecke zum Einsatz. Diese Decke kombiniert eine tragende Holzkonstruktion mit einer massiven Lehmauflage als Speichermasse. Das ganze Element wird vorgefertigt, optimiert für Akustik, Brandschutz, sommerlichen Wärmeschutz und Wohnklima.
  • Die Innenwände werden als vorgefertigte Holzrahmenelemente mit Lehmplatten realisiert.

Programm

13.00 Uhr Eintreffen der Teilnehmenden (TN)
13.15 Uhr Begrüssung, kurze Vorstellungsrunde und Einführung
13.30 Uhr Präsentation Bausystem Openly (Sandra Schuster-Endres)
14.00 Uhr Präsentation Hanfkalk (Cancret AG, Martin Bodmer)
14.30 Uhr Präsentation Treibhausgasemissionen nach SIA 390/1 Klimapfad, Zertifizierung biogener Gebäude mit dem C-Sink Standard (Dr. Christoph Neururer)
15.00 Uhr Kaffeepause + Möglichkeit zum Austausch
15.15 Uhr Präsentation Openly Valley I und II (Gauthier Jonville)
15.45 Uhr Geführte Besichtigung der beiden Objekte Openly Valley I und II
17.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Weitere Informationen zum Kurs und die Anmeldung finden Sie hier.

Credits Openly AG

Das Bundesamt für Umwelt BAFU unterstützt die Schulungen der Reihe ‹Holzbau berühren›.

11.11.2026

10 Jahre ‹Stadt aus Holz› - Arbeitswelten im Holzbau: Erfahrungen, Trends und Zukunftsbilder

Wüest Partner, Alte Börse, Bleicherweg 5, 8001 Zürich, 14.00 bis 19.00

Details

Unternehmen und Organisationen stehen vor einer grundlegenden Neuausrichtung ihrer Arbeits- und Flächenstrategien. Hybride Modelle, veränderte Standortanforderungen, steigende ESG-Kriterien sowie wirtschaftliche Unsicherheiten beeinflussen die Entwicklung von Büro- und Gewerbeimmobilien nachhaltig. Der Holzbau hat sich dabei als leistungsfähige, flexible und zunehmend etablierte Bauweise positioniert, die ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Effizienz verbindet. Hochkarätige Referent:innen analysieren anhand realisierter Projekte und aktueller Marktdaten die Entwicklungslinien der vergangenen Jahre, ordnen die gegenwärtigen Trends ein und zeigen auf, welche strategischen Ansätze künftig entscheidend sind, um Arbeitsräume nachhaltig, resilient und wettbewerbsfähig zu gestalten.

Das Detailprogramm und die Anmeldung finden Sie hier.

Das Bundesamt für Umwelt BAFU unterstützt die Reihe ‹Stadt aus Holz› .

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